Ein RBN-Gespräch mit Helmut Lippl, Geschäftsführer der Visual Merchandising-Agentur Retail Therapy, über die Vorteile eines professionellen Flächensupports im Einzelhandel auch während der Corona-Pandemie, umsatzstarke Verkaufsevents mit verkaufserfahrenen Models sowie das neue Reporting-Tool VEAM.

Retailbrandnews: Herr Lippl, Sie sind Geschäftsführer der Visual Merchandising-Agentur Retail Therapy. Was genau verbirgt sich hinter diesem Namen?

Helmut Lippl: Unser Name ist Programm: wir therapieren Verkaufsflächen, und zwar so, dass sie für die Händler maximale Gewinne erzielen. Und deswegen sollten Lösungen für Kundenanfragen keine kurzfristige Milderung bringen, sondern echte Antworten für dauerhafte Veränderungen sein, gerade jetzt in der Corona-Krise. Es braucht also kein Pflaster, sondern eine Therapie.

 

RBN: Welche Kernkompetenzen zeichnen Ihre Agentur aus?

Lippl: Retail Therapy steht für verkaufswirksame Markenkommunikation am PoS. Unsere Kernkompetenzen liegen in der Organisation des Flächensupports und dessen Umsetzung, der Inszenierung von Verkaufsevents und der Dokumentation dieser Aktionen. Wir sind eine kleine, sehr bewegliche Agentur und dadurch sehr schnell im Handeln mit der richtigen Portion „Think Big“. Dadurch haben wir die richtige Größe, um schneller reagieren zu können und die Neugierde, um immer am Puls der Zeit zu bleiben. Durch unser großes, internationales Netzwerk an Visual Merchandising-Experten und die Erfahrung über viele Jahre in der Retail- und Visual Merchandising-Branche kommen wir schneller und direkter zum Punkt.

 

RBN: Was ist das Besondere bei Retail Therapy und wie hebt sich die Agentur im Markt ab?

Lippl: Wir, mein Team von etwa 60 hochprofessionellen und sehr gut ausgebildeten Area Visual Merchandisern und ich, konzentrieren uns voll und ganz auf unsere Kunden und deren Verkaufsflächen sowie deren professionelle Umsetzung im Sinne eines durchdachten Visual Merchandising-Konzepts, das wir natürlich auch mitliefern können. Die VM-Konzepte werden in Zusammenarbeit mit der Agentur für visuelles Marketing „Die Projekthelden“ aus Nürnberg erarbeitet. Zudem ist für unsere Kunden immer ein Ansprechpartner erreichbar, der sofort auf Kundenanfragen reagiert. Jede Mail, jede telefonische Anfrage wird innerhalb kürzester Zeit (einer bis vier Stunden) beantwortet. Der intensive Kontakt und der regelmäßige Austausch zwischen Retail Therapy und den Area Visual Merchandisern trägt dazu bei, dass hervorragende Ergebnisse im Schaufenster und auf der Fläche erzielt werden.

 

RBN: Wie werden die angesprochenen hervorragenden Ergebnisse auf der Fläche erzielt?

Lippl: Das fängt mit der Umsetzung im Schaufenster an, läuft über die Kundenführung im Verkaufsraum und der Warenpräsentation und hört beim Verkaufsgespräch auf. Daher sind eine stringente Schaufensterkampagne, eine verkaufsfördernde und markenadäquate Warenpräsentation sowie geschultes Verkaufspersonal Key-Elemente. Oft bewirken neue Impulse wahre Wunder, gerade jetzt während dieser sehr schwierigen Situation im stationären Einzelhandel. Unser VM Support, den wir mit unseren geschulten und sehr gut ausgebildeten Area Visual Merchandisern anbieten, kann hier herausragende Ergebnisse erzielen. Im Übrigen betreuen wir Stores, Shop-in-Shops – vom Schaufenster bis zum Warenaufbau oder der Erstellung von Guidelines. Wir bieten für jeden POS einen Sparringpartner an. Alle zwei bis vier Wochen stimmen wir mit unseren Ansprechpartnern in den jeweiligen Häusern reguläre Termine ab. Erfolgskontrolle inklusive.

 

RBN: In Ihrem Portfolio haben wir auch gelesen, dass Ihre Agentur Verkaufsevents anbietet?

Lippl: Ja, genau. Wir schaffen, gerade im Fashion-Bereich, intensive Markenerlebnisse mit unseren ausgewählten und erfahrenen Verkaufsmodels. Dadurch helfen wir den Fashion-Brands ihren Umsatz signifikant zu steigern und sorgen für zusätzliche Markenerlebnisse. Unsere Verkaufsmodels präsentieren exklusive Produkte der Händler einem ausgewählten Publikum im Laden und das natürlich unter strengsten Hygienevorschriften. Gerade durch den Einsatz der Verkaufsmodels bei den entsprechenden Events kann sofort signifikanter Umsatz erzielt werden.

 

RBN: Welche Kunden betreuen Sie aktuell?

Lippl:  Unser Portfolio ist bunt gemischt. Vom klassischen Textil-Einzelhändler bis zu großen Marken mit einem großen Filialnetz. Wir haben uns zudem eine große Kompetenz für Spartenbereiche wie Orthopädie und Medizin angeeignet. Wir sind immer offen für Neues und sehen die Herausforderungen unserer Kunden als unsere eigenen Herausforderungen an. Dadurch entstehen immer wieder neue Innovationen – wie zum Beispiel unser neues VM Reporting Tool VEAM.

 

RBN: Was ist VEAM?

Lippl: VEAM ist eine neue Online-Plattform, auf der man unkompliziert Visual Merchandising-Reports erstellen, verwalten und Kennzahlen messen kann …

 

RBN: … und wie funktioniert das?

Lippl: Der direkte Upload von Bildern über das Mobiltelefon sowie das Ausfüllen von Checklisten, vergeben von To-Do’s und eine umfängliche Suchfunktion machen VEAM zur idealen Datenbank für Visual Merchandising-Reports. Diese können dann jederzeit als PDF-Datei versendet werden.

 

RBN:  Was unterscheidet VEAM von anderen Anwendungen?

Lippl:  Die Einfachheit und die völlige Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche. Für unseren Kunden Marc Cain zum Beispiel wurde die Oberfläche direkt in englischer Sprache erstellt und die Menü-Struktur den Marktbedingungen angepasst.

 

RBN: Wie lange dauert die Installation von VEAM?

Lippl: Das hängt vom Anforderungskatalog des Kunden ab. In der Regel sind wir allerdings nach wenigen Tagen startklar und können direkt mit den ersten Reports beginnen.

 

RBN: Welche weiteren Vorteile bietet VEAM?

Lippl:  Für Administratoren gibt es ein ganzheitliches Control-Center. Hier können Analysen zu Einsätzen z.B. wie oft ein Kunde pro Kalenderjahr besucht wurde, getätigt werden. Zudem bietet VEAM für Area Visual Merchandiser eine Kalenderfunktion. Heißt, hierüber können Kundentermine geplant und koordiniert werden. Ein Admin sieht also direkt, wo sich an welchem Tag Teammitglieder befinden.

 

RBN: Wie skalierbar ist VEAM?

Lippl:  Es gibt hier keine Grenzen. von 5 bis 50 User oder mehr können angebunden werden. VEAM ist keine APP, sondern ein abgeschlossenes Internetportal, das über jeden Webbrowser oder mobiles Endgerät erreicht werden kann.

 

RBN: Herr Lippl, vielen Dank für das Gespräch.

 

www.retail-therapy.eu  lippl@retail-therapy.eu

 

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