Der deutsche Modemarkt ist im Umbruch

Die Zeiten von: „erhöhter Warenmenge = mehr Umsatz“ sind vorbei, der Preiskampf tobt und Online wird auch künftig überdurchschnittlich stark wachsen. Dem gegenüber stehen Konsumenten, deren Markenloyalität über einen langen Zeitraum das Einkaufsverhalten prägte, und die es so nun nicht mehr geben wird. Wer an alte Erfolge anknüpfen möchte, muss sein Geschäftsmodell völlig neu überdenken.

Der stationäre Handel muss sich zum einen die Digitalisierung zu Nutze machen und sich andererseits neu erfinden. Kunden müssen in Zukunft viel individueller angesprochen werden. Warenwelten sollten sorgfältig kuratiert und inszeniert werden, damit Kunden immer wieder aufs Neue auf die Verkaufsfläche eingeladen werden und möglichst lange dort verweilen.

RETAIL THERAPY hat die veränderten Marktbedingungen erkannt und setzt sich seit langer Zeit mit Visual Merchandising 3.0 auseinander. Die zukünftigen Aufgaben eines Storekonzepts bzw. einer Visual Merchandising-Richtlinie müssen mehr bieten, als die reine Anordnung von Ware. Orientierung, Überraschungsmomente, Erlebnis und Entertainment sind die Schlagworte, mit denen sich Visual Merchandising 3.0 auseinandersetzen muss, um eine nachhaltige Imagebildung sowie letztendlich die Steigerung des Umsatzes zu erreichen.

Wir von RETAIL THERAPY glauben allerdings nicht an jeden technischen Schnick-Schnack. In vielen Fällen ist eine sauber ausgearbeitete Verkaufsfläche, inspirierende Outfits und eine professionelle Verkäuferin in Summe erfolgreicher, als z. B. teure elektronische Spiegel, die Kunden in der Umkleidekabine mit weiteren Produktvorschlägen berieseln.